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Fachübergreifende Einführungen
bietet die Kategorie „Allgemein“

Vorlesung Klassische Archäologie: “Römische Staatsreliefs”

Die sog. Staatsreliefs gehören zu den zentralen Gattungen der römischen Kunst. Es handelt sich um szenische Bilder wichtiger öffentlicher Ereignisse – Opfer, Kriege, Triumph usw. – , die als Bestandteile von Altären, Bögen oder anderen Monumenten der Ehrung herausragender Personen oder des Kaisers waren, aber auch im ‚privaten’ Ambiente vorkommen. Sie schildern jedoch nicht in erster Linie historische Wirklichkeit, sondern verbinden deren Wiedergabe mit ideologischen Aussagen, Verweisen auf die Qualitäten der Dargestellten und u.U. auch propagandistischen Inhalten. Damit sind sie für uns Zeugnisse für grundsätzliche Geschichtsvorstellungen und für die Bewertung historischer Ereignisse.

Überblicksvorlesung Frühe Neuzeit

Anders als in den Seminaren, in denen der Lehrstoff im gemeinsamen Gespräch entwickelt wird, erfolgt die Vermittlung in den Vorlesungen tatsächlich so, wie der Name es sagt: Die/der ProfessorIn bringt vom Lesepult aus der großen Hörerschar ein Thema möglichst anschaulich dar. Sie haben hier die Möglichkeit, eine Sitzung der Überblicksvorlesung zur Kunst der Frühen Neuzeit anzuschauen und zu hören. Diese  Vorlesung vermittelt einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen der Kunst zwischen dem späten Mittelalter und dem Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert (Renaissance, Manierismus, Barock, Rokoko). Zur Zeit finden alle Vorlesungen asynchron statt, d.h. die Inhalte werden über Videos vermittelt: Das ausgewählte Thema hier ist die Kunst in Deutschland und den Niederlanden im frühen 16. Jahrhundert und spannt den Bogen von Albrecht Dürers “Melancholie” zu Hieronymus Boschs “Garten der Lüste”.

 

Die Krise der Welt. 1918-1939/41. Belagerte Demokratien – Teil 1

Um 1930 schien das Schicksal der Demokratie in vielen Staaten der Welt besiegelt: in Teilen Europas genauso wie etwa in Südamerika, und selbst in den USA diagnostizieren viele Beobachter eine fundamentale Krise von Demokratie und Kapitalismus mit offenem Ende. Angesichts der Weltwirtschaftskrise und den Bedingungen der radikalen ideologischen Alternativen im Faschismus und Kommunismus ließ sich wie unter einem Brennglas beobachten, wie weltwirtschaftliche Verwerfungen in soziale Spannungen und schließlich in politische Legitimationskrisen übergehen konnten. Die Vorlesung behandelt zunächst Ursachen, Verlaufsmuster und Konsequenzen der Weltwirtschaftskrise als globalen Problemzusammenhang. Vor diesem Hintergrund stehen dann gesellschaftliche und politische Bewältigungsstrategien im Zentrum: Wo scheiterte, wo gelang unter welchen Umständen die Stabilisierung von politischen Systemen? Wirkte die Weltwirtschaftskrise als Ursache, oder katalysierte sie lediglich latente Umbruchsprozesse, die deutlich vor 1929 eingesetzt hatten? Eine solche globale Interpretation soll auch dazu dienen, die Spezifika europäischer Entwicklungen, insbesondere die Krise der Weimarer Republik ab 1929/30, besser einzuordnen.

Die Krise der Welt. 1918-1939/41. Belagerte Demokratien – Teil 2

Um 1930 schien das Schicksal der Demokratie in vielen Staaten der Welt besiegelt: in Teilen Europas genauso wie etwa in Südamerika, und selbst in den USA diagnostizieren viele Beobachter eine fundamentale Krise von Demokratie und Kapitalismus mit offenem Ende. Angesichts der Weltwirtschaftskrise und den Bedingungen der radikalen ideologischen Alternativen im Faschismus und Kommunismus ließ sich wie unter einem Brennglas beobachten, wie weltwirtschaftliche Verwerfungen in soziale Spannungen und schließlich in politische Legitimationskrisen übergehen konnten. Die Vorlesung behandelt zunächst Ursachen, Verlaufsmuster und Konsequenzen der Weltwirtschaftskrise als globalen Problemzusammenhang. Vor diesem Hintergrund stehen dann gesellschaftliche und politische Bewältigungsstrategien im Zentrum: Wo scheiterte, wo gelang unter welchen Umständen die Stabilisierung von politischen Systemen? Wirkte die Weltwirtschaftskrise als Ursache, oder katalysierte sie lediglich latente Umbruchsprozesse, die deutlich vor 1929 eingesetzt hatten? Eine solche globale Interpretation soll auch dazu dienen, die Spezifika europäischer Entwicklungen, insbesondere die Krise der Weimarer Republik ab 1929/30, besser einzuordnen.

Einführung in die Geschichtswissenschaft (Imperien) – Teil 1

Die Einführungsvorlesung stellt exemplarische Zugänge zu zentralen, übergreifenden historischen Phänomenen vor und erläutert dabei epochenspezifische Fragestellungen und aktuelle disziplinäre Forschungsansätze, die in den unterschiedlichen Teilbereichen der Geschichtswissenschaften entwickelt worden sind. Mit dem Rahmenthema „Imperien“ wird dabei ein politisches Ordnungsmodell in den Blick genommen, das von der Antike über das Mittelalter bis in die Neueste Zeit Wirkung entfaltete. Forschungen der letzten Jahrzehnte haben sich „Imperien“ mit neuer Intensität zugewandt, da sie Ordnungen über dem Nationalstaat und unter der einer globalisierten Weltgesellschaft darstellen. Fragen gegenwartsbezogener Relevanz, wie das Ende der kontinentaleuropäischen Imperien nach dem Ersten Weltkrieg oder dem der Sowjetunion 1991, die Rolle der Vereinigten Staaten als globaler Hegemon, der Aufstieg Chinas oder die Struktur der Europäischen Union lassen sich vergleichend aus einer imperialen Logik verstehen. Die Einführungsvorlesung soll darüber hinaus deutlich machen, welchen Perspektiven die epochenübergreifende Struktur des Geschichtsstudiums und die Kompetenz der im Fach Geschichte vereinten Fächer bieten, um imperialen Konstellationen in ihrer historischen Tiefenschärfe zu verstehen. Das Themenspektrum reicht deshalb von den antiken Imperien Griechenlands und Roms über Reiche des Mittelalters, etwa das Heilige Römische Reich in Wirklichkeit und Idee, über frühneuzeitliche und neuzeitliche Kontinental- und Kolonialreichewie wie dem Spanischen und dem Britischen Empire, bis hin zur Sowjetunion und China im 20. Jahrhundert.

Einführung in die Geschichtswissenschaft (Imperien) – Teil 2

Die Einführungsvorlesung stellt exemplarische Zugänge zu zentralen, übergreifenden historischen Phänomenen vor und erläutert dabei epochenspezifische Fragestellungen und aktuelle disziplinäre Forschungsansätze, die in den unterschiedlichen Teilbereichen der Geschichtswissenschaften entwickelt worden sind. Mit dem Rahmenthema „Imperien“ wird dabei ein politisches Ordnungsmodell in den Blick genommen, das von der Antike über das Mittelalter bis in die Neueste Zeit Wirkung entfaltete. Forschungen der letzten Jahrzehnte haben sich „Imperien“ mit neuer Intensität zugewandt, da sie Ordnungen über dem Nationalstaat und unter der einer globalisierten Weltgesellschaft darstellen. Fragen gegenwartsbezogener Relevanz, wie das Ende der kontinentaleuropäischen Imperien nach dem Ersten Weltkrieg oder dem der Sowjetunion 1991, die Rolle der Vereinigten Staaten als globaler Hegemon, der Aufstieg Chinas oder die Struktur der Europäischen Union lassen sich vergleichend aus einer imperialen Logik verstehen. Die Einführungsvorlesung soll darüber hinaus deutlich machen, welchen Perspektiven die epochenübergreifende Struktur des Geschichtsstudiums und die Kompetenz der im Fach Geschichte vereinten Fächer bieten, um imperialen Konstellationen in ihrer historischen Tiefenschärfe zu verstehen. Das Themenspektrum reicht deshalb von den antiken Imperien Griechenlands und Roms über Reiche des Mittelalters, etwa das Heilige Römische Reich in Wirklichkeit und Idee, über frühneuzeitliche und neuzeitliche Kontinental- und Kolonialreichewie wie dem Spanischen und dem Britischen Empire, bis hin zur Sowjetunion und China im 20. Jahrhundert.

Pharmazeutische und Medizinische Chemie (Arzneistoffsynthese)

Die Vorlesung Pharmazeutische und Medizinische Chemie richtet sich an Pharmazie-Studierende im 3.Semester.

Aufbauend auf die Grundlagenvorlesung Organische Chemie im 2.Semester lernen die Pharmaziestudierenden im 3.Semester Reaktionsmechanismen in der Organischen Chemie – Kenntnisse, die für die Synthese von Arzneistoffen notwendig sind.

Einführung in die Programmierung

Alle Ingenieur- und Informatikstudierende besuchen im ersten Semester die Vorlesung “Einführung in die Programmierung” von Prof. Dr. Peter Thiemann. Wie so eine Vorlesung aussieht “hört” und seht Ihr hier am Beispiel einer Vorlesungsaufzeichnung für die Erstsemesterstudierenden. Das Thema war “Funktionen: Aufrufe und Definitionen”