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Die Krise der Welt. 1918-1939/41. Belagerte Demokratien – Teil 2

Geschichte

Beschreibung

Um 1930 schien das Schicksal der Demokratie in vielen Staaten der Welt besiegelt: in Teilen Europas genauso wie etwa in Südamerika, und selbst in den USA diagnostizieren viele Beobachter eine fundamentale Krise von Demokratie und Kapitalismus mit offenem Ende. Angesichts der Weltwirtschaftskrise und den Bedingungen der radikalen ideologischen Alternativen im Faschismus und Kommunismus ließ sich wie unter einem Brennglas beobachten, wie weltwirtschaftliche Verwerfungen in soziale Spannungen und schließlich in politische Legitimationskrisen übergehen konnten. Die Vorlesung behandelt zunächst Ursachen, Verlaufsmuster und Konsequenzen der Weltwirtschaftskrise als globalen Problemzusammenhang. Vor diesem Hintergrund stehen dann gesellschaftliche und politische Bewältigungsstrategien im Zentrum: Wo scheiterte, wo gelang unter welchen Umständen die Stabilisierung von politischen Systemen? Wirkte die Weltwirtschaftskrise als Ursache, oder katalysierte sie lediglich latente Umbruchsprozesse, die deutlich vor 1929 eingesetzt hatten? Eine solche globale Interpretation soll auch dazu dienen, die Spezifika europäischer Entwicklungen, insbesondere die Krise der Weimarer Republik ab 1929/30, besser einzuordnen.

Ablauf

Teil 2 der Vorlesungssitzung

Veranstaltung

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