Springe zu

Einführung in die Geschichtswissenschaft (Imperien) – Teil 2

Geschichte

Beschreibung

Die Einführungsvorlesung stellt exemplarische Zugänge zu zentralen, übergreifenden historischen Phänomenen vor und erläutert dabei epochenspezifische Fragestellungen und aktuelle disziplinäre Forschungsansätze, die in den unterschiedlichen Teilbereichen der Geschichtswissenschaften entwickelt worden sind. Mit dem Rahmenthema „Imperien“ wird dabei ein politisches Ordnungsmodell in den Blick genommen, das von der Antike über das Mittelalter bis in die Neueste Zeit Wirkung entfaltete. Forschungen der letzten Jahrzehnte haben sich „Imperien“ mit neuer Intensität zugewandt, da sie Ordnungen über dem Nationalstaat und unter der einer globalisierten Weltgesellschaft darstellen. Fragen gegenwartsbezogener Relevanz, wie das Ende der kontinentaleuropäischen Imperien nach dem Ersten Weltkrieg oder dem der Sowjetunion 1991, die Rolle der Vereinigten Staaten als globaler Hegemon, der Aufstieg Chinas oder die Struktur der Europäischen Union lassen sich vergleichend aus einer imperialen Logik verstehen. Die Einführungsvorlesung soll darüber hinaus deutlich machen, welchen Perspektiven die epochenübergreifende Struktur des Geschichtsstudiums und die Kompetenz der im Fach Geschichte vereinten Fächer bieten, um imperialen Konstellationen in ihrer historischen Tiefenschärfe zu verstehen. Das Themenspektrum reicht deshalb von den antiken Imperien Griechenlands und Roms über Reiche des Mittelalters, etwa das Heilige Römische Reich in Wirklichkeit und Idee, über frühneuzeitliche und neuzeitliche Kontinental- und Kolonialreichewie wie dem Spanischen und dem Britischen Empire, bis hin zur Sowjetunion und China im 20. Jahrhundert.

Ablauf

Teil 2 der Vorlesungssitzung über Hellenistische Imperien.

Veranstaltung

aaea24bd3000f7d4e1e248254a4a2065